Gong


Gong
Gong [gɔŋ], der; -s, -s:
[frei aufzuhängende] runde Scheibe aus Metall, die, mit einem Klöppel angeschlagen, einen vollen, hallenden Ton hervorbringt, der als eine Art Signal dienen soll:
der Gong ertönte und die Gäste gingen zu Tisch.

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Gọng 〈m. 6; selten a. n. 15; Mus.〉 ind.-malaiisches Schlaginstrument aus freihängender Bronzescheibe mit nach unten gebogenem Rand, in Europa zum Anzeigen des Unterrichtsbeginns, der Uhrzeit (im Radio) u. a. benutzt [<engl. gong <mal. gung „Gong“]

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Gọng , der, selten: das; -s, -s [engl. (angloind.) gong < malai. (e)gung = Schallbecken aus Metall]:
[an Schnüren frei aufgehängte] runde Metallscheibe, die einen dumpf hallenden Ton hervorbringt, wenn jmd. sie mit einem Klöppel anschlägt:
der G. ertönt, schlägt [zur nächsten Runde], markiert Anfang und Ende des Boxkampfs.

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Gong
 
[lautmalerisch], Perkussionsinstrument; aufgehängte dicke, runde Bronzescheibe mit breitem, nach hinten abgebogenem Rand; Durchmesser bis 70 cm; Mitte buckelförmig gewölbt als Anschlagstelle (= javanischer Gong), aber auch ohne Buckel (= chinesischer Gong); Anschlag mit speziellem Gongschlegel (Kopf aus Filz, Holz, Metall oder Kunststoff). Gongs sind der Größe entsprechend abgestimmt (etwa von C-g2) und ergeben einen glockenartigen Klang. Eine Besonderheit bilden die asiatischen Gongspiele, besonders in den javanischen Gamelan-Orchestern. In der populären Musik kommt der Gong als wirkungsvolles Effektinstrument in allen Bereichen vor, z. B. als Eingangs- oder Schlussklang. Ihm verwandt, jedoch ohne bestimmte Tonhöhe und von größerem Durchmesser (bis 150 cm), ist das leicht gewölbte Tamtam. Sein Klang wirkt stark rauschend und hat eine lange Abklingphase. Bei Perkussionsensembles kann man gelegentlich das Eintauchen eines angeschlagenen Gongs bzw. Tamtams in ein Wasserbecken beobachten (Water Gong), wobei sich der Klang erheblich verändert (glissandoartiges Absinken der Tonhöhe). Auch das Anstreichen der Metallscheibe mit einem Violin- oder Bassbogen ist mitunter zu hören.

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Gọng, der, selten: das; -s, -s [engl. (angloind.) gong < malai. (e)gung = Schallbecken aus Metall]: [an Schnüren frei aufgehängte] runde Metallscheibe, die einen dumpf hallenden Ton hervorbringt, wenn man sie mit einem Klöppel anschlägt: der G. ertönt, schlägt [zum Mittagessen, zur nächsten Runde], markiert Anfang u. Ende des Boxkampfs; da wenig später draußen ein G. zur Mahlzeit rief (Th. Mann, Krull 299); Sie schaute wie ein Federgewichtler, wenn der G. schlägt (Sommer, Und keiner 133); Holden ... schlug, anstatt an ein G., an eine verrostete Waschschüssel (Lynen, Kentaurenfährte 251); Ü weit draußen, im Osten, steigt der bronzene Mond empor, eine gehämmerte Scheibe, ein G., der schweigt (Frisch, Stiller 374).

Universal-Lexikon. 2012.

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